Psychotherapeutische Privatpraxis

Dipl.-Psych. Imke Knop

Psychotherapeutische Privatpraxis Dipl.-Psych. Imke Knop

Zwang

Unter einer Zwangsstörung versteht man symptomatologisch quälende Gedanken, Impulse und Handlungen, die sich dem Betroffenen aufdrängen und von denen er sich willentlich nicht trennen kann.

Motiv

Zwangssymptome werden als krankhaft und quälend erlebt. Das Unterdrücken der Phänomene verursacht meist Angst.
Bei der Zwangsstörung unterscheidet man die Zwangsgedanken und die Zwangshandlungen. Unter Zwangsgedanken versteht man wiederkehrende Gedanken und Vorstellungen, die oftmals obzöne oder „verbotene“ Inhalte wie z.B. dem eigenen Kind Böses zuzufügen, beinhalten. Zwangshandlungen sind dranghaft erlebte Handlungen, die an sich zweckmäßig sein können, jedoch in der durchgeführten Art und Häufigkeit unsinnig wirken, wie z. B. der Händewaschzwang, Zähl- oder Kontrollzwang. Zwangssymptome können durch Angsterkrankungen und Depressionen begleitet sein.

Unser therapeutisches Angebot:

Noch vor 15 Jahren galt die Zwangsstörung als eine unheilbare Erkrankung. Dank neuer psychotherapeutischer und medikamentöser Therapien kann nun den meisten Zwangspatienten geholfen werden. Vor allem die Kognitive Verhaltenstherapie hat sich in vielen Studien bewährt.

Hierbei setzt sich der Betroffene in Begleitung seines Therapeuten den zwangsauslösenden Reizen aus und versucht seine angstreduzierenden Zwangsrituale z. B. Händewaschen oder beruhigende, neutralisierende Zwangsgedanken nicht einzusetzen bzw. durchzuführen (Exposition mit Reaktionsverhinderung). Die Konfrontation geschieht schrittweise und wird idealer Weise im häuslichen Umfeld durchgeführt. Auch muss der Patient wieder lernen sich weniger an seinem Gefühl, als an objektiven Kriterien des Alltags zu orientieren (z.B. der Herd ist aus, wenn der Zeiger auf 0 steht und nicht wenn er das Gefühl hat, dass er aus ist).

Ferner wird aber auch nach möglicher Ursachen der Symptomatik gesucht, denn nicht selten ist die Erkrankung auch eine ungünstiger Lösungsversuch für andere Probleme, die aufgearbeitet werden müssen und gemeinsam nach alternativen Strategien gesucht werden muss. In einigen Fällen ist auch hier eine begleitende Pharmakotherapie hilfreich, wobei sich die so genannten SSRIs (Antidepressiva) besonders bewährt haben. Auch hier arbeiten wir mit verschiedenen Psychiatern und Neurologen zusammen.

Behandlungsfelder

Therapieformen